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PKV will mit Tarifwechslern besser umgehen

05.06.2014 – laue_groeheDie privaten Krankenversicherer wollen das Tarifwechselrecht in der Vollversicherung stärken. „Das Tarifwechselrecht ist nicht immer optimal genutzt worden“, sagte Verbandsvorsitzender Uwe Laue gestern in Berlin. „Das wird sich ändern.“

Konkret haben sich die Privaten Krankenversicherer auf ein Leitbild zum Tarifwechsel geeinigt. Es handelt sich dabei um eine unverbindliche Regelung. Das Leitbild muss noch kartellrechtlich überprüft werden, bevor es umgesetzt wird.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) kritisierte auf dem Verbandstreffen den Umgang der Privatversicherer mit dem Wechselrecht. „Ein Tarifwechsel wird nicht überall leicht gemacht“, sagte er auf der Mitgliederversammlung. „Das ist problematisch.“ Vorbildlich für den Umgang mit dem gesetzlichen Wechselrecht hält Gröhe den Tarifrechner, den die Huk Coburg Kranken auf ihrer Internetseite bereitstellt.

Die geplanten Verbesserungen beim Umgang mit dem Wechselrecht gehören zu einer Reihe von Reformen, welche die Politik von den Privaten Krankenversicherern einfordert. „Die Reformbestrebungen werden wir weiter verfolgen“, kündigte Verbandspräsident Laue an. „Wir werden die Qualität weiter erhöhen.“

Größtes Reformprojekt der PKV ist die Neuordnung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), zusammen mit den Ärzteverbänden. Gesundheitsminister Gröhe will die Neuordnung in dieser Legislaturperiode hinbekommen. Die Ärzte erhoffen sich dadurch Einnahmesteigerungen von 30 Prozent und mehr. Die privaten Krankenversicherer versuchen zu erreichen, dass die Umstellung für sie kostenneutral bleibt. (ba)

Bild: Von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) gab es auf der Jahrestagung Lob und Kritik. PKV-Verbandsvorsitzender Uwe Laue hat genau hingehört. (Quelle: PKV-Verband)

Link: KÖPFE

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