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PKV vor der Bundestagswahl: Zwischen Hoffen und Bangen

01.07.2013 – leienbachDie von SPD und Grünen favorisierte Bürgerversicherung sei eine „leere Hülle ideologischer Profilierung“ und „gefährlich für die Qualität der medizinischen Versorgung in Deutschland“. Das sagt Volker Leienbach, geschäftsführender Vorstand des PKV-Verbandes, in einem Interview in der heutigen Juliausgabe der Versicherungswirtschaft.

Auch wenn das Modell Bürgerversicherung inzwischen weithin entzaubert sei, könne seine Proklamierung jetzt im Wahlkampf zur Verunsicherung und Zurückhaltung am Versicherungsmarkt führen. Der Verbandsdirektor wendet sich vehement dagegen, dass die PKV regelmäßig Gegenstand von Angriffen und Plänen zur Abschaffung sei. Diese Front gibt es wohl als Dauereinrichtung“, kommentiert Leienbach, obwohl dem dualen System in Deutschland europaweit Vorbildfunktion zukomme. Eine Flucht aus der PKV, wie von der GKV in Umlauf gesetzt, kann Leienbach nicht erkennen. Vielmehr resultiere der Versichertenschwund des vergangenen Jahres ( minus 20 000) vornehmlich aus den Sondereffekten eines extrem negativ stimulierten Medienklimas, dem Übergang zu Unisextarifen und dem Wegfall ganzer Versichertengruppen mit Billigtarifen aus den Beständen einiger Versicherer. Netto habe die PKV im letzten Jahrzehnt sogar um eine Million Versicherte zugelegt, bilanziert Leienbach im VW-Interview.

Link: Neue Ausgabe Versicherungswirtschaft Nr. 13, 1. Juli 2013

Bildquelle: Archiv

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