Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

PKV: Stabil und selbstbewusst

19.11.2015 – luna_pkvDie privaten Krankenversicherer (PKV) zeigen sich trotz niedriger Zinsen weiterhin stabil. Wie der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) mitteilt, konnte die Branche ihre Altersrückstellungen im Jahr 2014 um 6,3 Prozent oder 12,2 Mrd. Euro auf 206,2 Mrd. ausbauen. Damit wurde erstmals die Rekordmarke von 200 Mrd. Euro überschritten. Auch bei der Zahl der Verträge verzeichneten die privaten Krankenversicherer deutliche Zuwächse.

“In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Alterungsrückstellungen der Versicherten mehr als verdoppelt”, erläutert Uwe Laue, Vorsitzender des Verbandes der privaten Krankenversicherer, bei der Vorstellung der Zahlen in Berlin. “Damit trifft die PKV stabil und verlässlich Vorsorge dafür, dass die Versicherten älter werden und im Alter der Bedarf an Gesundheitsleistungen steigt”, gibt sich der PKV-Vorsitzende selbstbewusst.

In Zahlen ausgedrückt: allein in der Krankenversicherung betrugen die Altersrückstellungen im vergangenen Jahr 177,7 Mrd. Euro, in der Pflegeversicherung 28,5 Mrd. Euro. Die Nettoverzinsung betrug nach Angaben des PKV-Verbandes insgesamt 3,91 Prozent, “auch wenn die europäische Niedrigzinspolitik es den Unternehmen” zunehmend erschwere, solche Ergebnisse zu erzielen (siehe DOSSIER).

So geben sich die privaten Krankenversicherer derzeit aufgrund der positiven Zahlen durchaus selbstbewusst. “Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt”, betont der PKV und beruft sich dabei auf hohe Zufriedenheitswerte in der Bevölkerung. Demnach sind 90 Prozent aller Deutschen zufrieden mit der bundesdeutschen Gesundheitsversorgung, konstatiert eine Umfrage des Institutes für Demoskopie Allensbach. Gar 96 Prozent der Befragten seien nach PKV-Angaben mit ihrem privaten Krankenversicherer zufrieden.

Daher sehen sich die privaten Krankenversicherer nach eigenen Angaben als wichtige Säule des deutschen Gesundheitssystems. So helfe “der hohe Finanzierungsanteil der Privaten Krankenversicherung den Arztpraxen und Krankenhäusern, aber auch Hebammen, Physiotherapeuten und anderen, in moderne Geräte und mehr Personal zu investieren”, betont der PKV-Verband. Dementsprechend fließen durch die privat Krankenversicherten laut PKV rund 28,9 Mrd. Euro in das deutsche Gesundheitssystem. Wären diese gesetzlich krankenversichert, würden dem Gesundheitswesen jedes Jahr über 11,8 Mrd. Euro verloren gehen, so der PKV. Die Folge: “Praxen müssten schließen, Jobs gingen verloren, die Versorgung würde schlechter”. (vwh/td)

Link: Kampagne des PKV

Bild: Krankenschwester Luna aus der PKV-Kampagne “Für unsere Gesundheit” (Quelle: PKV)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Verlag Versicherungswirtschaft | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten