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PKV: Linke hinterfragt mögliche Beitragserhöhungen

03.09.2015 – Merkel_Deutscher Bundestag_Thomas Trutschel_photothek_netDie Linksfraktion im Deutschen Bundestag befürchtet aufgrund eines niedrigeren Rechnungszinses mögliche Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung (PKV). In einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung beschäftigen sich diverse Politiker der Linken mit der Frage, was die von der Politik unternommen werden, um privat Versicherte vor ausbleibenden oder verzögerten Beitragserhöhungen zu schützen.

Hintergrund ist laut Anfrage die vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) erzwungene branchenweite Einführung der Unisex-Tarife. Dadurch hätten die meisten Versicherer ihren Rechnungszins nach einer Empfehlung der Deutschen Aktuarsvereinigung (DABV) gesenkt. Dieser sank demnach für Neukunden von ehemals 3,5 auf 2,75 Prozent.

Allerdings könnten laut Anfrage auch Bestandskunden nicht darauf vertrauen, dass der Rechnungszins bei 3,5 Prozent bleiben werde. Wenn aufgrund erhöhter Lebenserwartung oder gestiegener Gesundheitskosten die Schwelle zur Beitragserhöhung erreicht sei, werde der Beitrag aufgrund des gesunkenen Rechnungszinses noch höher steigen müssen. (vwh/td)

Link: Die vollständige Anfrage (PDF)

Bildquelle: Thomas Trutschel / photothek.net

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