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PKV geht weiter gegen Verbrauchertäuschung vor

28.07.2015 – Leienbach_150“Das juristische Vorgehen des PKV-Verbandes gegen irreführende Billigangebote zeigt Wirkung: Mittlerweile liegen dem Verband fünf Unterlassungserklärungen vor”, sagt PKV-Verbandschef Volker Leienbach. Acht bundesweit tätige Anbieter hat der Verband abgemahnt, um irreführende Werbung à la “PKV ab 59 Euro” zu verhindern. Hinter vielen Angeboten im Netz vermutet man Adresshändler.

Nach einer Abfrage bei den PKV-Mitgliedsunternehmen ist laut Pressemitteilung des PKV-Verbands kein einziger Tarif bekannt, der den üblichen Schutzumfang einer privaten Krankenversicherung zu den genannten Billigst-Beiträgen bietet.

Soweit es einzelne Tarife mit derart geringen Beiträgen gibt, seien sie an enge Voraussetzungen geknüpft und beziehen sich auf spezielle Zielgruppen wie z.B. Studenten oder Beamtenanwärter. Sie würden in der Regel auch speziell kalkuliert, beispielsweise ohne Alterungsrückstellungen, und somit nicht der typischen privaten Krankenvollversicherung entsprechen.

Leienbach: “Bei vielen Lockvogel-Anzeigen sind Abmahnungen nicht erfolgversprechend, weil sich die Anbieter hinter dubiosen Internetadressen im Ausland verstecken. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass Adressenhändler am Werk sind.” Der PKV-Verband werde weiterhin gegen diese Verbrauchertäuschungen vorgehen. (vwh/ku)

Bild: PKV-Verbandschef Volker Leienbach. (Quelle: PKV)

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