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PKV geht in die Offensive

22.09.2015 – Arzt_Christoph Droste_pixelioDie privaten Krankenversicherer gehen in die Offensive. Durch die Niedrigzinsphase wird es zunehmend schwer, mit den Kapitalanlagen den Rechnungszins zu erzielen – Prämienerhöhungen stehen im Raum. Mit einer aktuellen Kampagne wollen die privaten Krankenversicherer die Bedeutung der zwei Säulen für das Gesundheitswesen unterstreichen.

Ohne Privatversicherte würden dem System jährlich knapp zwölf Mrd. Euro fehlen – “Praxen müssten schließen, Jobs gingen verloren”, so die Prognose. Gesundheitsbotschafter – aktive Krankenpfleger, Ärzte und andere Vertreter aus der Gesundheitsbranche – wollen ab sofort in authentischen Interviews herausstellen, dass der Wettbewerb zwischen GKV und PKV die medizinische Versorgung stärkt und Innovationen begünstigt.

Eine Assistenzärztin gibt beispielsweise zu Protokoll, wie die PKV mit ihren Leistungen und Möglichkeiten neuere, genauere Untersuchungen forciert: “Es gehört Mut dazu, in solche Sachen zu investieren”, unterstreicht sie. “Wenn Leistungen die durch die PKV finanziert werden, wegfallen würden, dann würde auch die Basis fehlen zur finanziellen Unterstützung der modernen Geräte.”

“Der Systemwettbewerb zwischen GKV und PKV stärkt die medizinische Versorgung und trägt wesentlich dazu bei, dass der Zugang zu Innovationen schnell und umfassend ist und gleichzeitig Rationierungen von Leistungen erschwert werden”, sagte unlängst PKV-Verbandsvorsitzender Volker Leienbach. (vwh/ku)

In Arbeit: Titelreport “Kostbare Gesundheit – Qualitätssprung in der PKV”, in Versicherungswirtschaft 10/15 (Erscheinungstermin: 01.10.)

Bildquelle: Christoph Droste/ pixelio

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