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PKV: Altersrückstellungen für mehr Generationengerechtigkeit

05.05.2015 – Der Kapitalstock der Privatversicherten seit 2004 mehr als verdoppelt – und das trotz internationaler Staatschuldenkrise und eines ungünstigen Zinsumfeldes. Falls die Gesetzliche Krankenversicherung ihre Versicherten vergleichbar für die Zukunft absichern wollte, müsste sie dafür fast 1,6 Bio. Euro aufbringen. Das wäre mehr als fünf Mal so viel wie der gesamte Bundeshaushalt des Jahres 2014.

Eine der PKV vergleichbare Zukunftsvorsorge für alle Versicherten in Deutschland zu schaffen, ist damit utopisch. Und dennoch profitiert die gesamte Gesellschaft davon, dass es mit der Privaten Krankenversicherung ein System gibt, lautet der Standpunkt in der aktuellen Ausgabe von PKV-Publik.

Denn die Finanzierungsprobleme, die der GKV durch das Umlageverfahren bevorstehen, seien nichts weiter als eine versteckte Verschuldung. Sie müsse von zukünftigen Generationen in Form von Steuern oder zusätzlichen Beiträgen getilgt werden.

PKV-Publik: “Durch die immerhin fast neun Mio. Privatversicherten, deren Gesundheitskosten nicht von unseren Kindern und Enkeln finanziert werden müssen, fällt auch diese Verschuldung geringer aus.”

PKV-Rueckstellungen

Außerdem besitze das System durchaus Vorbildcharakter: Denn – in der Pflegeversicherung bereits geschehen – einzelne Elemente könnten auch in der Krankenversicherung übernommen werden – der PKV-Verband erwähnt hier die stärkere Absicherung von Leistungen über private Zusatzversicherungen.

Mehr Generationengerechtigkeit lautet die Forderung des PKV-Verbandes, “eine große Aufgabe für die Politik”, angesichts des demografischen Wandels. (vwh/ku)

Grafik: Die kapitalgedeckten Altersrückstellungen der PKV haben im vergangenen Jahr die Rekordmarke von 200 Mrd. überschritten. (Grafik PKV)

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