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Pimco-Chef verteidigt lockere Geldpolitik

23.10.2015 – Fels_PimcoPimco-Chef Joachim Fels verteidigt die lockere Geldpolitik der EZB. Ohne die Maßnahmen der Zentralbank, schreibt er in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt, “würden wir in einer tiefen Rezession stecken.” Der Investmentbanker ist überzeugt, dass “die Weltwirtschaft weitere geldpolitische Impulse” benötigt.

Fels widerspricht der These, dass die Geldpolitik mangelnde Wirkung entfalte oder gar für negativen Ausschlag an den Märkten sorge: Für aktuelle Unsicherheiten macht er vielmehr die “Phantom-Zinserhöhung” der Fed und die chinesische Konjunktur verantwortlich.

“Die bevorstehenden geldpolitischen Lockerungen durch die EZB sowie die japanische und chinesische Notenbank dürften die potenziell maßvolle Leitzinserhöhung der Fed überkompensieren”, sagt er. Selbst eine nachlassende Wirksamkeit ist seiner Meinung nach sogar ein Argument dafür, “in Zukunft noch mehr zu tun als weniger.”

Hintergrund: EZB-Chef Mario Draghi hat weitere Maßnahmen zum sogenannten Quantitative Easing bereits für Anfang Dezember als möglich angekündigt. (vwh/ku)

Bild: Joachim Fels, Geschäftsführer der Allianz-Tochter Pimco. (Quelle: Pimco)

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