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“Pflichtversicherung nimmt Anreiz für Schutzmaßnahmen”

21.03.2014 – fuerstenwerth-150Das Juni-Hochwasser 2013 war die zweite Flutkatastrophe innerhalb von nur elf Jahren, die volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe verursacht hat. Die Versicherungswirtschaft regulierte innerhalb weniger Wochen 140.000 Schäden und zahlte 1,8 Mrd. Euro an ihre Kunden. Diese Dimension war auch für die Gesellschaften außergewöhnlich, erklärt Jörg von Fürstenwerth, Geschäftsführendes Mitglied des GDV-Präsidiums, im am Montag erscheinenden VW-Special Value.

Wie nach der Elbeflut aus dem Jahr 2002 gibt es nun Stimmen, die sich für eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden einsetzen. Eine Pflichtversicherung gegen Naturgefahren scheint auf den ersten Blick die Lösung: Jeder Haushalt wäre sofort versichert, alle Schäden würden reguliert, alle würden gemeinsam das Risiko tragen. Eines wird jedoch übersehen: Eine Pflichtversicherung nimmt jeglichen Anreiz für Schutzmaßnahmen in den Gefahrenzonen.

Foto: Jörg von Fürstenwerth sieht gerade auch die Politik in der Pflicht, wenn es um Hochwasserschutz geht. (Quelle: GDV)

Link: Special-Reihe Value der Versicherungswirtschaft am 24. März 2014

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