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Pensionsfonds sollen eigene Rentenregeln erhalten

12.11.2015 – Der Arbeits- und Sozialausschuss des Deutschen Bundestages erörtert derzeit die Frage, ob Pensionsfonds künftig nach eigenen Regeln Renten anbieten können. Der Bund der Versicherten (BdV) begrüßte in einer Stellungnahme das Vorhaben. “Wir hoffen darauf, dass sich jenseits der Verrentung nach Art der Versicherer eine echte Alternative etabliert”, sagt BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein.

Bislang biete nur die Lebensversicherung als einziges Verrentungssystem die Möglichkeit, aus einer angesparten Summe eine lebenslange Rente zu bilden, so der BdV. Zudem sei das diskutierte Gesetz notwendig, um bestimmte EU-Vorgaben in nationales Recht umzuwandeln, so der Verband weiter. Allerdings fordert der BdV, die Unverfallbarkeitsfristen und das Mindestalter abzusenken. Auch eine Zwangsabfindung von bAV-Verträgen dürfe nicht zu einfach sein.

“Die betriebliche Altersvorsorge ist für viele die einzige Chance auf eine vernünftige Invaliditätsabsicherung. Der Zugang und das Beibehalten dieser Vorsorge ist aus diesem Aspekt besonders wichtig”, ergänzt Kleinlein.

Eine deutliche Mehrheit der Pensionskassen kritisiert laut einer Studie des Vermögensverwalters Amundi die ultra-lockere Geldpolitik der Zentralbank. Diese beschleunige nicht nur zu einer Verlagerung der Pensionsrisiken auf die Arbeitnehmer. Sie führe auch zu Verzerrungen in der Anlagepolitik, einer eingeschränkten Preissensitivität und Liquiditätsengpässen beim Bond-Handel. (vwh/td)

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