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Patientenverfügung nur wenig verbreitet

03.03.2016 – Nur ein Viertel der Deutschen (26 Prozent) hat derzeit eine Patientenverfügung verfasst. Dies geht aus dem Roland Rechtsreport 2016 hervor. Zudem haben nur 21 Prozent eine Betreuungsverfügung oder Vorsorgevollmacht aufgesetzt. Dennoch habe eine Mehrheit der Deutschen von 61 Prozent bereits über eine mögliche Pflegebedürftigkeit nachgedacht. 41 Prozent schieben das Thema hingegen beiseite.

Laut Rechtsreport der Roland beschäftigt sich vor allem die Generation 60+ mit einer möglichen Pflegebedürftigkeit. Demnach haben sich bereits 83 Prozent der Befragten mit dem Thema beschäftigt. Allerdings denkt auch die jüngere Generation der 16- bis 29-Jährigen über das Thema nach. Rund ein Viertel (24 Prozent) haben sich laut Roland bereits mit einer potenziellen Pflegebedürftigkeit beschäftigt.

Dennoch haben nur wenige entsprechend vorgesorgt. Hatten im Jahr 2009 nur 15 Prozent eine Patientenverfügung, sind es derzeit schon 26 Prozent. Weitere 43 Prozent der Befragten planen zumindest, sich ein solches Dokument zu erstellen. Zudem glauben 53 Prozent daran, dass Ärzte und Angehörige sie so behandeln wie im Dokument vorgesehen. (vwh/td)

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