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Österreich: Garantiezins sinkt auf 1,5 Prozent

21.07.2014 – Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat den höchsten zulässigen Garantiezinssatz in der klassischen Lebensversicherung sowie in der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge von derzeit 1,75 Prozent auf 1,5 Prozent ab 1. Januar 2015. Auch in Österreich reagiert man so auf das Niedrigzinsniveau.

Die Höchstzinssatzverordnung der FMA bezieht sich lediglich auf die garantierte Verzinsung der Sparprämie, also die einbezahlte Prämie abzüglich Steuern, Risiko- und Kostenanteile. Durch diese Maßnahme soll sichergestellt werden, dass Garantieleistungen aus Versicherungsverträgen auch weiterhin langfristig erfüllt werden können. Etwaige Gewinnbeteiligungen sind davon grundsätzlich nicht betroffen. Dies geht aus der mit 17. Juli 2014 in Kraft getretenen Novelle zur Höchstzinssatzverordnung (BGBl. II Nr. 179/2014) der FMA hervor.

Die nun in Kraft getretene Novelle ist laut Pressemitteilung auf Versicherungsverträge anzuwenden, die ab dem 1. Januar 2015 abgeschlossen werden. Für bestehende Verträge der klassischen Lebensversicherung gilt weiterhin die beim Vertragsabschluss garantierte Verzinsung, grundsätzlich auch für jene Prämienanteile, die nach dem 1. Januar 2015 eingezahlt werden. (vwh)

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