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Not-OP in Katmandu: Behandlungsschritte per Telefon abgesprochen

15.12.2014 – Kathmandu_Helmut Wegmann_pixelioReguliert: Dass Reiseschutz im Ausland bei ernsten Zwischenfällen hilft, beweist der Fall einer Nepal-Reisenden. Die Behandlungsschritte im Krankenhaus von Katmandu wurden aus der Ferne überwacht und abgesprochen bis schließlich ein Rücktransport möglich war.

Marta K. war mit ihrer Freundin durch Nepal gereist. Plötzlich quälen die 62-jährige starke Bauchschmerzen, Durchfälle und Erbrechen. Die Ärzte im Krankenhaus von Katmandu vermuten eine Infektion und behandeln mit Antibiotika. Doch eine Besserung tritt nicht ein.

Die genauere Untersuchung ergibt Darmkrebs. Noch in der Nacht entschließen sich die Ärzte zur Not-Operation, da ein Darmverschluss droht. Große Teile des Dickdarms müssen entfernt und ein künstlicher Darmausgang gelegt werden.

Die Hallesche Krankenversicherung, bei der K. eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen hat, telefoniert täglich mit den Ärzten vor Ort, bespricht weitere Behandlungsschritte, übernimmt sämtliche Kosten für die Behandlung und organisiert den Rücktransport.

Nach zwei Wochen ist die Patientin flugtauglich und wird zur Chemotherapie und Bestrahlung nach Deutschland zurückgeholt. (wo)

Bild: Pagode in Katmandu. (Quelle: Helmut Wegmann/ pixelio)

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