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Obama will 478 Mrd. Dollar in Infrastruktur investieren

03.02.2015 – Baustelle_by_Bernd Sterzl_pixelioUS-Präsident Barack Obama plant ein Investitionsprogramm für Infrastruktur, das den Plänen der EU in nichts nachsteht. Aus dem neuen Haushaltsplan, der gestern vorgestellt wurde, geht hervor, dass Ausgaben in Höhe von 478 Mrd. Dollar veranschlagt wurden.

Vor allen Dingen marode Straßen und Brücken sollen ins Visier des Präsidenten geraten sein. Allerdings, so meldet der Deutschlandfunk, dürfte Barack Obama mit diesem Vorhaben auf Widerstand im Kongress stoßen. Dort haben die Republikaner das Sagen. In der soeben erschienenen Februarausgabe der Versicherungswirtschaft beurteilt Deka-Chefvolkswirt Ulrich Kater dieses geplante Programm als nicht so prioritär für die US-Administration wie die deutschen und europäischen Ambitionen. Letztere seien mehr als Wachtumsimpulse angelegt, die für die dynamischere amerikanische Wirtschaft nicht so dringlich seien.

Auch dürfte auf Widerstand stoßen, dass US-Unternehmen das Infrastrukturprogram mit einer Steuer in Höhe von 14 Prozent auf im Ausland erzielte Einnahmen finanzieren sollen.

Private Public Partnerships werden gleichwohl auch  diskutiert, um marode Infrastrukturen wieder in Gang zu setzen. 3,6 Billionen Dollar allein für Autobahnen und Highways seien bis 2020 erforderlich. Dazu fehlt Geld im Flugverkehr, für Wasserwege, Hochwasserschutz und Stromtrassen. (vwh/ku)

Bildquelle: Bernd Sterzl / pixelio.de

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