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Neuer Höchststand bei Verträgen zur bAV

03.07.2015 – Bei der betrieblichen Altersvorsorge spielen die deutschen Lebensversicherer eine immer größere Rolle. So stieg die Zahl der Verträge nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf ein neues Rekordhoch von 15 Mio. Euro (Vorjahr: 14,7 Mio.). Damit habe sich die Zahl der bAV-Verträge seit der Einführung der Entgeltumwandlung im Jahr 2002 fast verdoppelt.

Wie der GDV weiter mitteilte, erhöhte sich der Bestand an Direktversicherungen 2014 um 1,5 Prozent auf rund 7,6 Mio. Verträge. Zudem stieg die Zahl der Rückdeckungsversicherungen im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent von 3,1 auf 3,2 Mio. Euro an. Zudem seien auch die Bestände der Pensionskassen und -fonds weiter gewachsen. Außerdem sank die Stornoquote der Lebensversicherung – gemessen an der Zahl der Verträge – auf 3,14 Prozent. Damit weißt sie den niedrigsten Wert seit 1993 auf (Vorjahr: 3,32 Prozent).

Nach Bafin-Angaben erfreut sich die Lebensversicherung einer regen Nachfrage. Demnach akquirierten die Lebensversicherer 2014 insgesamt 5,4 Mio. Neuverträge. Dies entsprach einem Plus von 3,4 Prozent. Zudem sei das Neugeschäft laut Bafin um 4,4 Prozent auf 250,6 Mrd. Euro. Im Vergleich dazu: Laut GDV sank der Bestand von 93,8 auf 92,5 Mio. Verträge. Beim Neugeschäft verbuchte der GDV ein Plus von 3,8 Prozent auf 274,3 Mrd. Euro.

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Dennoch sei Deutschland von der flächendeckenden Verbreitung der bAV noch weit entfernt, so der GDV weiter. “Wichtig ist, die Verbreitung der bAV in kleinen und mittleren Unternehmen zu verbessern”, fordert Peter Schwark, Mitglied der GDV-Hauptgeschäftsführung. Hier bestünde noch deutliches Potenzial. (vwh/td)

Grafikquelle: GDV

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