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Neue Restriktionen für die betriebliche Altersvorsorge

12.08.2013 – Das Bundesfinanzministerium veröffentlichte nun das seit Monaten angekündigte Schreiben zur privaten und betrieblichen Altersvorsorge. Die Zeitschrift Kurs aus der Verlagsgruppe Handelsblatt stellte jetzt eine Analyse des Beratungsunternehmens febs Consulting mit den Auswirkungen für die betriebliche Altersvorsorge vor.

Erhalte ein Arbeitnehmer, der sein Berufsleben noch nicht beendet hat, Altersversorgungsleistungen aus einer bAV, sei dies nach Meinung der Finanzverwaltung offenbar nur noch für Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds zulässig, so die Analyse. In einem solchen Fall würden Unterstützungskassen und Pensionszusagen nicht mehr als bAV behandelt. Die steuerliche Behandlung, so das Blatt weiter, lasse das Bundesfinanzministerium bei einem solchen Verstoß offen. Denn zumindest die bilanzielle Behandlung von Pensionskassen und Unterstützungskassen sollte sich dadurch nicht ändern. In dem Artikel heißt es weiter, dass “insbesondere Unterstützungskassen die Auszahlung der Versorgung zukünftig nur noch gegen Vorlage des Rentenbescheids der gesetzlichen Rentenversicherung vornehmen werden”.

Das Bundesfinanzministerium führte zudem die lohnsteuerlichen Konsequenzen einer vorzeitigen Vertragsauflösung einer 40b-Direktversicherung aus. Endlich, so der Artikel, mache die Behörde “mit dem hartnäckigen Branchengerücht Schluss, die vorzeitige Abfindung einer 40b-Direktversicherung würde eine Rückabwicklung der Pauschalbesteuerung und eine nachträgliche individuelle Besteuerung der Beiträge verursachen”.

Link: Einzelheiten in der Zeitschrift Kurs der Verlagsgruppe Handelsblatt, BMU-Schreiben: Steuerliche Förderung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge

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