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Negativzinsen belasten Gesundheitsfonds

06.07.2016 – Zins_by_Thorben Wengert_pixelio“Beim Gesundheitsfonds beliefen sich die Negativzinsen in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf gut eine Mio. Euro”, konstatiert Frank Plate, Präsident des Bundesversicherungsamtes, im Interview mit G+G. Gemessen an den Fondsrücklagen von “mehr als zehn Mrd. Euro noch immer eine geringe Summe, ergänzt der Experte. Der Grund: die Gelder seien aufgrund der Einzahlungs- und Auszahlungssystematik nur kurz anzulegen.

Dennoch liegen “die Probleme und Entwicklungen außerhalb des Einflussbereichs der Sozialversicherungen und sind letztlich auf die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank zurückzuführen”, betont Plate. Zudem diene die Geldpolitik der Sozialversicherer “auschließlich dazu, die eigenen Aufgaben zu erfüllen. Es geht also nicht darum, über die Geldpolitik Gewinne zu maximieren, sondern die Versorgung der Versicherten zu gewährleisten”, betont der Präsident des Bundesversicherungsamtes. Daher müssten “die Geldmittel relativ kurzfristi verfügbar sein, was nur in kurz- und mittelfristigen Anlageformen möglich ist”, konstatiert Plate. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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