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Munich Re fordert Bauverbot in Flussnähe

11.07.2013 – HochwasserDie aktuelle Schadensbilanz der Munich Re das erste Halbjahr für 2013 weist mit einem Betrag von 12 Mrd. Euro einen neuen deutschen, durch Naturkatastrophen verursachten, Rekordschaden aus. Als Konsequenz fordert nun der weltgrößte Rückversicherer rechtliche Konsequenzen: Ein Bauverbot in Flussnähe.

Obwohl der versicherte Gesamtschaden „nur“ drei Mrd. Euro beträgt, wirft die Munich Re damit die Diskussion über die Konsequenzen des Sommerhochwassers weiter an: Neben einem generellen Bauverbot in Hochwasserregionen sollten „eigentlich“ bei der Juni-Flut zerstörte Gebäude nicht wieder aufgebaut werden. “Flüsse brauchen Platz, damit Hochwasserwellen ohne schwere Schäden abfließen können.”, erklärte Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied der Münchener Rückversicherung. Zuvor ernteten indes Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) heftige Kritik für ihre Vorschläge zu Bauverboten und Enteignungen entlang der betroffenen Überschwemmungsgebiete.

Foto: Hans Scherhaufer

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