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Moody’s sieht Marktkonzentration bei Altersvorsorge

29.07.2013 – Die Ratingagentur Moody’s wagt hinsichtlich künftiger Chancen europäischer Lebens- und Rentenversicherer und deren Auswirkungen auf das credit-rating der Branche einige szenarien-abhängige Prognosen.

Auf jeden Fall günstig wirke sich die zunehmend von potentiellen Kunden erkannte und durch den Rückzug von Arbeitgebern und der Nationalstaaten aus dem Bereich der Pensionszusagen resultierende Deckungslücke aus. Diese könne für die Gesamt-EU mittlerweile auf im Schnitt 1.900 Mrd. € für jedes der nächsten 40 Jahre entsprechend 19% des europäischen Bruttosozialprodukts geschätzt werden. Selbst wenn nur ein kleiner Teil der latenten Nachfrage durch die Assekuranz gedeckt würde könne sich deren Volumen verdoppeln. Allerdings werde mit entscheidend sein ob die Branche auch künftig noch durch den Gesetzgeber hinsichtlich der steuerlichen Behandlung von Anspar- und Bezugsphasen im Vergleich zu Banken und Investmentfondsverwaltern privilegiert bleiben werde. Zunehmend würden derartige steuerliche Spezialbehandlungen in Zeiten angespannter Staatshaushalte kassiert. Darüber hinaus gelte es auch das Phlegma der potentiellen Kunden zu überkommen, die vor der eigenen pension gap die Augen verschlössen und stattdessen lieber in den Tag hinein lebten. Insgesamt profitieren würden von dem Trend grosse internationale Versicherer mit starken Asset Management Abteilungen, solche im Mittelfeld würden es zunehmend schwerer haben.

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