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Milliarden-Schäden durch Cyber-Angriffe

13.05.2016 – Cyberattacke, Hacker, Cyber - quelle GDVDen deutschen Unternehmen sind in den vergangenen für Jahren durch Internet-Attacken Schäden in Höhe von 65,2 Mrd. Euro entstanden. Davon besonders stark betroffen ist vor allem die herstellende Industrie, konstatiert eine Studie des Center for Economics and Business Research (Cebr). Pro Jahr belaufe sich der Schaden durch Cyber-Attacken somit auf rund 13 Mrd. Euro.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Im Durchschnitt wurde jedes Unternehmen in den letzten fünf Jahren zweimal Opfer eines Cyberangriffs. Besonders betroffen waren dabei die Baubranche mit 2,7 und die Logistikunternehmen mit 2,5 Attacken. Die höchsten Schäden hat hingegen die herstellende Industrie hat mit 27 Mrd. Euro erlitten, gefolgt von der Baubranche mit 9,2 Mrd. Euro, sowie der Versorgungs-, Industrie- und Bergbaubranche mit 6,5 Mrd. Euro.

Die Gründe für die hohen Schadenssummen liegen laut Studie vor allem in der zunehmenden Vernetzung der Geschäfte. Dabnei prognostiziert Cebr allein für die Unternehmen der herstellenden Industrie in den nächsten fünf Jahren einen jährlichen Anstieg von 578.000 Euro der Schäden.

“Unternehmen setzen heute eine Vielzahl von Anwendungen für verschiedene Geschäftsbereiche ein. Doch diese selbstentwickelten oder zugekauften Anwendungen weisen immer wieder Sicherheitslücken auf, die es Cyberkriminellen ermöglichen, anzugreifen und großen Schaden anzurichten”, kommentiert Julian Totzek-Hallhuber, Solution Architect bei Veracode die Studienergebnisse. (vwh/td)

Bildquelle: GDV

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