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D&O: Mehr Impulse durch Regulierung als durch TTIP

16.07.2015 – Kammerer-Galahn_Taylor_Wessing“Das USA-Geschäft betreffende Ausschlussklauseln in D&O-Verträgen werden zu überprüfen sein”, sagt Gunbritt Kammerer-Galahn, Head of Insurance bei Taylor Wessing, zu den aktuellen TTIP-Verhandlungen in Brüssel. Sie rechnet damit, dass auf deutsche Geschäftsleiter neue Pflichten und Foren der Streitbeilegung im Hinblick auf das US-Geschäft ihrer Unternehmen zukommen werden.

“Ich sehe allerdings keine grundsätzlichen Änderungen im deutschen Haftungsrecht für Unternehmen kommen, die den Vertrieb von D&O-Versicherungsschutz in Deutschland nochmals ankurbeln würde”, sagt Gunbritt Kammerer-Galahn auf Anfrage von VWheute. “Solche Impulse werden wahrscheinlich eher durch fortschreitende EU-Regulierung wie z.B. die Datenschutz-Grundverordnung, Solvency II oder Basel III und die Aufsichtsbehörden gegeben.”

In dem Maße, wie sich Unternehmen und versicherte Geschäftsleiter immer neuen rechtlichen Anforderungen und letztlich Haftungsgrundlagen gegenübersehen, würden sie auch veränderte Anforderungen an ihre D&O-Versicherer stellen. Die aktuellen Diskussionsthemen im Zusammenhang mit D&O-Versicherungsschutz sieht Kammerer-Galahn vor allem auf der Schadenseite (siehe DOSSIER). (ku)

Bild: Gunbritt Kammerer-Galahn, Head of Insurance bei Taylor Wessing. (Quelle: Taylor Wessing)

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