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Maut: Experten fürchten Einnahme-Flop

25.03.2015 – Autobahn_schubalu_pixelioDie Einnahmen des Bundes aus Pkw-Maut könnten deutlich geringer ausfallen als von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) veranschlagt. Experten-Prognosen gehen weit auseinander.

Das Bundesverkehrsministerium stütze sich zu 80 Prozent auf unbelegte Daten, erklärten Fachleute in einem Experten-Hearing im Haushaltsausschuss. Experten fürchten, dass lediglich ein Drittel der von Dobrindt veranschlagten 700 Mio. Euro pro Jahr eingenommen werden könnten.

Damit seine Maut den Bundestag in dieser Woche passieren kann, ist Dobrindt der SPD laut Spiegel-Online deshalb am Montagabend gleich in mehreren Punkten entgegengekommen. Der wichtigste Aspekt des Kompromisses: Für Kurzzeitvignetten gibt es künftig ebenfalls unterschiedliche Preise.

Damit werde das Gesetz noch komplizierter, gleichzeitig wurde aber ein wesentlicher Kritikpunkt der EU-Kommission entkräftet. (vwh/ku)

Bildquelle: Schubalu / pixelio.de

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