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Manager betrügt Versicherung um 200.000 Franken

17.12.2014 – justizia_thorben_wengert_pixelio.deDer Geschäftsführer einer EDV-Beratungsfirma ist vom Luzerner Kriminalgericht wegen gewerbsmäßigen und versuchten Betruges zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Zwischen 2003 und 2004 hatte er von der Basler Versicherung zu Unrecht Krankentagesgeld in Höhe von über 200.000 Schweizer Franken (rund 167.000 Euro) erhalten.

So klagte der Beschuldigte bei seinem Hausarzt wegen Müdigkeit und Kribbeln in den Beinen und gab an, er könne überhaupt nicht mehr arbeiten. Dennoch gab es einige Zweifel an den Aussagen des Mannes, der die Versicherung jedoch immer wieder zur Zahlung des Krankentagegeldes bewegen konnte. Verschiedene Untersuchungen kamen letztlich aber zu dem Schluss, dass er voll arbeitsfähig war.

Laut Urteil des Luzerner Kriminalgerichts wiege das “objektive Tatverschulden” mittelschwer. Neben dem hohen Deliktsbetrag von über 200.000 Franken falle noch das hartnäckige und qualifizierte Vorgehen auf des Beschuldigten ins Gewicht. Demnach habe er nicht nur die Versicherung betrogen, sondern auch seinen Hausarzt manipuliert, so das Gericht. Zudem habe er aus rein finanziellen Motiven, aber ohne wirtschaftliche Not gehandelt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

Link: Zwei Jahre bedingt für gewerbsmäßigen Betrug

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