Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Luftfahrtversicherer fordert Umfliegen von Konfliktzonen

12.08.2014 – catlin_logo_150Aus Luxemburg VWheute-Korrespondent Philipp Thomas.

Der International Airlines Group (Zusammenschluss British Airways und Iberia) CEO Willie Walsh hatte verlautbart, British Airways werde weiterhin den Irak überfliegen, dies sei „ausreichend sicher“. Gegen dieses allzu kavaliersmäßige Statement verwahrte sich Stephen Catlin, einer der wichtigsten Londoner Luftfahrt-Underwriter.

Es sei an der Zeit, einzelne Regionen daraufhin zu überprüfen, ob sie tatsächlich noch für die Verkehrsluftfahrt genügend sicher seien. Catlin deckt bereits jetzt keine in Tripolis, Libyen, am Boden geparkten Flugzeuge. Es sieht also aus, als hätte Catlin auch seine Konkurrenten dazu auffordern wollen, von absehbaren Konfliktregionen die Finger zu lassen. Das Fehlen von Kriegsdeckungen dürfte Airlines zwingen, künftig um Krisengebiete einen großen Bogen zu machen. Dies gilt erst recht wenn – wie meist – die Flotten geleast sind und die Leasinggeber darauf bestehen, dass die Maschinen nur insoweit bewegt werden, als auch voller Versicherungsschutz besteht.

Steve Catlin hatte 1984 die Catlin Group gegründet, als deren CEO er immer noch amtet. Catlin hatte es 2013 auf eine konsolidierte Bruttoprämie von 5,3 Mrd. US Dollar gebracht. Zu Catlin gehört das Lloyd’s Syndikat 2003, einer der wichtigsten Aviation Underwriter. Unter dem Sub-Brand Catlin Aerospace zeichnet Catlin Luftfahrt (airlines und general aviation), Flughäfen und Produzenten von Flugzeug-Einbauten sowie Space.

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten