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Liga Kranken warnt vor dem Wahljahr 2016

29.06.2015 – Derzeit befinden sich die Privaten Krankenversicherer in ruhigem politischem Fahrwasser. Doch das könnte sich 2016 ändern, warnt die Liga Kranken. “Aus gesundheitspolitischer Sicht wäre eine Regierungsbeteiligung der Grünen auf Bundesebene mit Vorsicht zu beobachten”, schreibt der Krankenversicherer der katholischen Priester in seinem Geschäftsbericht. Eine Kampagne gegen das Erfolgsmodell PKV könnte revitalisiert werden.

Die in Regensburg ansässige Liga Krankenversicherung katholischer Priester VvaG betreut mit zehn Mitarbeitern 3.759 katholische Kleriker in der Vollversicherung. Mit 13,2 Mio. Euro Beitragseinnahmen (-2,8 Prozent) ist die Liga die Nummer 38 unter den Privaten Krankenversicherern. 13 Mio. Euro leistete die Standesversicherung im Jahr 2014 an die Kleriker, das waren 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Weil man aus den Kapitalanlagen mehr erwirtschaftete (die Nettoverzinsung lag bei 3,8 Prozent), stieg der Überschuss auf 300.000 Euro. Damit stärkte der Regensburger Versicherer seine Eigenmittel, die sich jetzt auf 3,5 Mio. Euro summieren.

“Die Zukunft der politischen Lage wird mit dem Wahlkampf im zweiten Quartal 2016 eingeleitet”, schreibt die Liga im Ausblick ihres Geschäftsberichts. Dann wird in drei Bundesländern gewählt. “Dabei wird sich zeigen, ob ein schwarz-grünes Bündnis auf Bundesebene zu einer realistischen Option werden kann”, heißt es. “Ein schwarz-grünes Bündnis könnte auch einen Keil in den potenziellen Linksblock von Rot-Rot-Grün treiben.” (ba)

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