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Lebensversicherungen: BVK warnt vor weiteren Eingriffen

11.03.2014 – michael-heinz-150Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) warnt davor, damit auch die Provisionen der Versicherungsvermittler zu deckeln und die Stornohaftungszeiten zu verlängern. Der BKV fürchtet beim geplanten Gesetzespaket zu den Bewertungsreserven bei Lebensversicherungen einen Eingriff in die unternehmerische Freiheit von Versicherungsvermittlern und einen Verstoß gegen den Grundsatz der Privatautonomie.

„Es ist absolut nicht nachvollziehbar, warum gerade Versicherungsvermittler, die mit ihrer sozial- und gesellschaftspolitisch unverzichtbaren Tätigkeit maßgeblich zu dem hohen Absicherungsniveau in Deutschland beigetragen haben, dafür Einkommensverluste zugunsten der Versicherungsunternehmen und eine Verlängerung der Stornohaftzeit hinnehmen sollten“, stellt BVK-Präsident Michael H. Heinz fest. „Letztendlich würde das zu Lasten der Verbraucher gehen, weil eine qualitativ hochwertige Beratung nur mit einer adäquaten Vergütung gewährleistet ist.“

Mit dem beabsichtigten Gesetz könnte laut Pressemitteilung erneut in die unternehmerische Freiheit der Vermittler eingegriffen und eklatant gegen den Grundsatz der Privatautonomie verstoßen werden. Schon 2012, als die Vermittler eine Deckelung der Provisionen bei der Vermittlung privater Krankenversicherungen hinnehmen mussten, prognostizierte der BVK, dass diesem Sündenfall weitere folgen werden.

Bild: BVK-Präsident Michael H. Heinz warnt vor Eingriffen in die unternehmerische Freiheit. (Quelle: Screenshot)

Link: GDV-Präsident Alexander Erdland zum Gesetzespaket der Bundesregierung

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