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Künstlersozialversicherung in der Kritik

30.08.2016 – Geld by_Andreas Hermsdorf_pixelio.deDie Künstlersozialversicherung steht bei den Wirtschaftsunternehmen in der Kritik. Die Versicherung von selbstständigen Künstlern und Publizisten beinhalte für die Unternehmen hohe Bürokratiekosten in Höhe von rund 250 Mio. Euro im Jahr, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.

So falle für jeden abgeführten Euro bei den Arbeitgebern ein weiterer Euro an. Zudem ist die Zahl der Versicherten stark gestiegen. Von 80.000 auf zuletzt 180.000 in den vergangenen 20 Jahren. Grund dafür ist die Ausweitung der in Frage kommenden Berufe. Mittlerweile beläuft sich ihre Zahl auf mehr als hundert.

Theater, Verlage, Galerien und Werbeagenturen müssen seit 1983 eine Sonderabgabe für freie Künstler und Publizisten entrichten, die sie beauftragen. Hinzu kommt ein Bundeszuschuss aus Steuermitteln. Für die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung müssen die Begünstigten dann nur etwa die Hälfte der Beiträge selbst entrichten.

Rund 250 Mio. Euro kamen zuletzt aus der Wirtschaft, während 175 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt und 460 Mio. Euro aus den Versichertenbeiträgen einflossen. (vwh/mvd)

Bildquelle: Andreas Hermsdorf /pixelio.de

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