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Spezielle Migranten-Erwartungen an die Pflege

02.04.2015 – Suhr_ZQPTürkeistämmige Menschen müssen intensiver über das Angebot professioneller pflegerischer Unterstützung aufgeklärt werden. Dazu braucht es auch mehrsprachiges Informationsmaterial zu den Angeboten von Pflegeversicherung und – beratung, ist die Schlussfolgerung einer Studie der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).

“Zwar nehmen Pflegeanbieter schon heute stärker auf die kulturellen Bedürfnisse von pflegebedürftigen Menschen Rücksicht. Dennoch erreichen unsere Versorgungsstrukturen noch nicht ausreichend alle Zuwanderungsgruppen“, sagt ZQP-Chef Ralf Suhr in der aktuellen Ausgabe von Pkv-Publik.

Die Qualität guter Pflege messen laut Studie die türkischstämmigen Migranten an einer kultursensiblen Alltagspraxis der Pflegekräfte. Demnach empfindet ein Großteil der Befragten beispielsweise die Rücksicht auf Essgewohnheiten oder das Ausziehen von Straßenschuhen vor Betreten des Wohnraumes als entscheidend.

Darüber hinaus sind die Türkischkenntnisse von Pflegekräften und die Körperpflege durch eine gleichgeschlechtliche Pflegefachkraft wichtig. (vwh/ku)

Bild: Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege. (Quelle: ZQP)

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