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Krankenkassen verbuchen Defizit über eine Milliarde Euro

27.02.2015 – krankenversicherungskartenDie gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr ein deutliches Defizit erwirtschaftet und damit erstmals seit 2008 wieder rote Zahlen geschrieben. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, weisen die Ersatzkassen ein Minus von 1,1 Mrd. Euro auf. Nur die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) trotzten.

Allerdings haben auch die anderen Kassenarten ein Minus erwirtschaftet. Demnach liegt das Minus bei den Betriebskrankenkassen bei minus 170 Mio. Euro. Die Innungskassen erwirtschafteten 220 Mio. Euro weniger und die Knappschaft verzeichnet 20 Mio. Euro weniger. Nur die AOK verbuchte einen Gewinn von 420 Mio. Euro.

Die Gründe für das Kassenminus sind zum einen deutlich gestiegene Ausgaben für Arzneimittel, ambulante ärztliche Behandlungen und Klinikaufenthalte. Zum anderen haben die Krankenkassen ihre Versicherten über Rückzahlungen und freiwilligen Leistungen an ihren Finanzreserven beteiligt. (vwh/td)

Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de

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