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Krankenkassen fordern Beitragsschulden vom Staat

04.07.2016 – Gesundheitskarte_Tim Reckmann_pixelioDie Krankenkassen wollen sich die Beitragsschulden ihrer Mitglieder über derzeit 4,48 Mrd. Euro vom Staat erstatten lassen. “Wenn es eine staatliche Versicherungspflicht gibt, bräuchte es auch eine staatliche Finanzierung der Beitragsausfälle bei den Kassen”, fordert GKV-Sprecher Florian Lanz laut Nachrichtenmagazin Spiegel Online.

Demnach sind die Schulden säumiger Versicherter in den vergangenen Jahren stark gestiegen, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Lagen diese noch 2011 bei rund einer Mrd. Euro, beliefen diese sich 2013 bereits auf 2,15 Mrd. Euro. Seitdem haben sich die Beitragssrückstände mehr als verdoppelt.

Das Bundesgesundheitsministerium werde die Entwickung der Beitragsrückstände laut Spiegel Online weiter beobachten, halte sich aber noch mit einem Eingreifen zurück. “Dabei müssen auch immer die damit verbundenen Kostenfolgen und ihre Auswirkungen für die Solidargemeinschaft der GKV sehr genau bewertet werden”, wird eine Sprecherin zitiert. (vwh/td)

Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de

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