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Krankenhäuser: Notfallversorgung laut Regierung zu optimieren

22.08.2014 – Krankenhaus_by-sassi_pixelioDie Notfallversorgung in Deutschland ist nach Ansicht der Bundesregierung grundsätzlich gut organisiert und ausgestattet. Das sollen auch die Grunddaten zu den Krankenhäusern belegen, die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegt werden. Bis Ende 2014 soll eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe Verbesserungsbedarf ermitteln.

Von den erfassten 1.692 allgemeinen Krankenhäusern nehmen nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen rund 92 Prozent an der Notfallversorgung teil. Im Jahr 2012 wurden fast 18 Millionen Patienten in den Kliniken vollstationär versorgt, darunter rund 7,5 Millionen (41,5 Prozent) als Notfälle.

Dabei hat sich der Versorgungsumfang den Angaben zufolge seit 2005 kontinuierlich erhöht: damals waren es noch rund 16 Millionen vollstationäre Klinikpatienten und rund 5,4 Millionen (33,7 Prozent), die als Notfälle in ein Krankenhaus kamen. Aufgrund der steigenden Notfallquoten sei von einer steigenden Inanspruchnahme der Notaufnahmen auszugehen, heißt es.

Was die mögliche Einführung einer eigenen Facharztrichtung für Notfallmedizin betrifft, hätten Ärzteverbände im Rahmen der Novellierung der Musterweiterbildungsordnung (MWBO) nach Kenntnis der Regierung keine solche Forderung eingebracht. Vielmehr werde die Einführung einer Zusatzweiterbildung für Tätigkeiten in der Notaufnahme diskutiert. (vwh)

Foto: Laut Regierung ist die Notfallversorgung durch Krankenhäuser gut organisiert (Quelle: by sassi/ pixelio)

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