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Kranke Infrastruktur: Amerika hat es nicht besser

06.11.2014 – Infrastruktur_XL_GroupPrivate Public Partnerships werden aktuell auch in den USA diskutiert, um marode Infrastrukturen wieder in Gang zu setzen. 3,6 Billionen Dollar allein für Autobahnen und Highways sind bis 2020 erforderlich. Dazu fehlt Geld im Flugverkehr, für Wasserwege, Hochwasserschutz und Stromtrassen.

Die XL Group führt in ihrem Construction Insider exemplarisch vor, wieviele Billionen Dollar im Detail notwendig sind, um die amerikanische Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Allein für die Straßen wären pro US-Bürger rund 1.000 Dollar pro Jahr zusätzlich an Abgaben notwendig – ein sogenannter Update Act mit einer Abgabe von 15 Cent pro Gallone Treibstoff soll in diese Richtung Abhilfe schaffen.

Doch ohne zusätzliche Finanzierung droht laut Shannon Lawless und Bob Storey, beides Risikoingenieure bei XL Group, der totale Zusammenbruch der Infrastruktur und damit auch der Kollaps der US-Wirtschaft. Um jahrzehntelange Versäumnisse annähernd wieder gut zu machen, brauche es alternative Investments wie Private Public Partnerships, bei denen auch Versicherer als Kapitalgeber fungieren können.

So könnten unter anderem die knapp 300 Mrd. Dollar für Abwasserbeseitigung aufgebracht werden, die in den kommenden 20 Jahren fehlen. Beim Trinkwasser liege der Kapitalbedarf bei rund einer Billion Dollar. Beim Hochwasserschutz führten die Experten an, dass US-Dämme in 2011 allein 141 Milliarden Dollar an Schäden verhinderten. Allerdings brauche es jährlich 15 Milliarden, um diese Dämme – nicht allein entlang des Mississippi und Missouri – intakt zu halten. Der aktuelle Haushalt stelle hier lediglich 415 Mio. Dollar pro Jahr zu Verfügung. (vwh)

Bildquelle: XL Group

Link: Construction Insider: Aging Infrastructure – The trend on infrastructure spending in the US has been on a steady downward path (PDF)

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