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Kostet Nahles-Rente Arbeitsplätze?

14.12.2015 – Niebler_AGVAGV-Geschäftsführer Michael Niebler fürchtet, dass die Nahles-Rente Arbeitsplätze kosten wird. Das Bundesarbeitsministerium BMAS um Andrea Nahles (SPD) habe kürzlich “die Katze aus dem Sack gelassen”, dass ihr aktueller Vorschlag “von den Arbeitgebern alleine bezahlt werden” soll. Die Lohnnebenkosten würden so noch stärker steigen.

Michael Niebler weist in der aktuellen Ausgabe von Vis à Vis darauf hin, dass sich das BMAS auf eine kleine Anfrage der Grünen deutlich geäußert habe, wohin die Reise beim “Neuen Sozialpartnermodell Betriebsrente” gehen soll. Den Geschäftsführenden Vorstand des AGV beunruhigt folgende Passage: „Das Sozialpartnermodell zielt weniger auf die Möglichkeit beitragsfreier Entgeltumwandlung, sondern auf mehr tariflich organisierte arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung in der Breite.”

Dabei haben sich die Bruttoverdienste und Lohnnebenkosten je geleisteter Arbeitskosten zuletzt schon verteuert. Niebler verweist auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach sich die Arbeitskosten von April bis Juni 2015 um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht haben. Die zusätzliche Komponente der betrieblichen Altersvorsorge drohe als zusätzliche Last:

“Es geht dann in Tarifverhandlungen nicht nur um Löhne, es geht auch um Betriebsrenten. Das wird teuer”, sagt Niebler. “Und das wird, befürchte ich, am Ende des Tages Arbeitsplätze kosten.” (vwh/ku)

Bild: Michael Niebler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des AGV (Quelle: AGV)

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