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Kompromiss im Streit um Hebammen-Versicherungen

02.05.2014 – babies-150Im Streit um die Haftpflichtversicherung von Hebammen zeichnet sich ein Kompromiss ab. Wie der Norddeutsche Rundfunk unter Berufung auf einen Vorschlag, den Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nach Beratungen der innerministeriellen Arbeitsgruppe gemacht hat, mitteilt, sollen sich die Krankenkassen noch stärker an den Kosten für die Haftpflichtversicherung für Hebammen beteiligen als bisher.

Demnach sollen die gesetzlichen Krankenkassen einen Sicherstellungszuschlag bezahlen, damit auch freie Hebammen mit nur wenigen Geburten die Kosten für die Versicherung aus ihrer Vergütung bezahlen können. Bislang zahlen die Kassen nur einen Zuschlag pro Geburt. Im Gegenzug sollen die Hebammen-Verbände mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Kassen Qualitätsvereinbarungen schließen.

Um den Versicherungsmarkt in diesem Bereich wieder in Gang zu bringen, will Gröhe außerdem die Regressansprüche im Schadensfall einschränken. So sollen sich Krankenversicherung und Pflegeversicherung künftig kein Geld mehr von den Berufshaftpflicht-Versicherungen zurückholen können. Damit soll es den Unternehmen leichter gemacht werden, Haftpflichtversicherungen für Hebammen zu kalkulieren. (vwh)

Bild: Dürfen sich auch über den Kompromiss freuen, denn auch aus diesen Kindern werden dereinst Eltern. (Quelle: vwh)

Links: Position des GDV, Kompromiss im Streit um Hebammen-Versicherungen

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