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Klimawandel: Versicherer fordern nachhaltige Prävention

18.03.2015 – Klimawandel_uschi dreiucker_pixelioGlobale Versicherer – unter ihnen die Allianz, Munich Re, Axa und Generali – haben die Politik aufgefordert, ihre Anstrengungen zu verstärken, dem Klimawandel zu begegnen. Am Rande der UN-Weltkonferenz zur Reduzierung der Risiken durch Naturkatastrophen in der japanischen Stadt Sendai haben für eine nachhaltige Versicherungswirtschaft engagierte Versicherer eine entsprechende Erklärung abgegeben.

Das Statement hat Gewicht: Die Mitglieder und Unterzeichner der United Nations Environment Programme Finance Initiative Principles for Sustainable Insurance (UNEP FI PSI), darunter die Allianz, Axa, Swiss Re, Generali, Mapfre, Munich Re und Scor repräsentieren laut UN mit neun Billionen US-Dollar rund 15 Prozent des weltweiten Prämienvolumens.

Sie fordern, die Ausgaben für Präventionsmaßnahmen angesichts von zunehmenden Schäden durch Naturkatastrophen deutlich zu erhöhen. Auch öffentlich private Partnerschaften könnten hier die Widerstandsfähigkeit gefährdeter Regionen stärken.

Ziel der UN-Konferenz ist ein neues UN-Rahmenwerk zur Risikoreduzierung von Naturkatastrophen mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Ein derzeitiger Aktionsplan namens Hyogo Framework for Action läuft in diesem Jahr aus. (vwh/ku)

Bildquelle: Uschi Dreiucker / pixelio.de

Link: United for Disaster Resilience Statement (UNEP Finance Initiative Principle for Sustainable Insurances)

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