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Keine Zinswende – Fed ist schuld

20.10.2016 – Andreas-Utermann_Allianz GISparer werden aufstöhnen, dennso schnell es gibt keine weltweite Zinswende. Dieser Meinung vertritt zumindest Andreas Utermann, Global Chief Investment Officer und Co-Head Allianz Global Investors. Der Schuldige ist mit der US-Notenbank Fed auch schnell identifiziert: “Die US-Notenbank drückt sich seit Jahren um Zinsschritte”.

“Mal erklärt die Fed, die Zinsen bei sieben Prozent Arbeitslosenquote zu erhöhen, mal bei sechs, dann heißt es: bei fünf Prozent. Fakt ist: Es wird Geld gedruckt, bis die Inflation kommt, und vielleicht noch darüber hinaus”, sagte Utermann in der heute erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Capital.

Die Renditen werden laut Utermann niedrig bleiben: “Wenn ich sage, eher null Prozent bei Anleihen und real vier Prozent bei Aktien, dann kommt das unseren Erwartungen nahe. Bei Anleihen ist ja schon mathematisch nicht viel zu holen angesichts der Negativ-Renditen.”

Weiter mahnt er, die aufziehenden populistischen Bewegungen in vielen Industriestaaten nicht zu unterschätzen. “Wir denken, dass man den politischen Risiken erheblich mehr Aufmerksamkeit widmen muss. Nicht singulären Ereignissen wie den Präsidentschaftswahlen in den USA, dem Brexit-Referendum oder den Notenbankentscheidungen.” (vwh/mv)

Bild: Andreas Utermann. / Quelle: Allianz

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