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Kein Hinweis auf Wirtschaftsspionage Made in USA

15.05.2015 – Maasen_Hans-Georg_Bundesministerium des Innern_Sandy ThiemeVerfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen sagt, dass deutsche Sicherheitsbehörden keine Beweise für Wirtschaftsspionage durch die USA hätten. Vielmehr würde von nachrichtendienstlichen Angreifern aus Russland und China Gefahr ausgehen.

Es sei zu kurz gesprungen, von Wirtschaftsspionage zu sprechen, wenn Rüstungsfirmen auf Sektorenlisten stünden, sagte Hans-Georg Maaßen laut Nachrichtendienst Reuters. Ausländische wie auch deutsche Dienste hätten etwa ein Interesse daran, dass bestimmte Rüstungsgüter nicht an Staaten wie Nordkorea geliefert und dass Embargobestimmungen eingehalten würden.

Stattdessen verwies er im Rahmen einer Sicherheitstagung auf den Innentäter auch bei Top-Unternehmen:

„Menschen stellen eine mögliche Sicherheitslücke dar, die von Unternehmen oft unterschätzt wird. Ein Spionageangriff ist häufig eine Kombination aus Elektronischem Angriff und menschlichem Handeln. Unternehmen wie auch Behörden benötigen motivierte und sensibilisierte Mitarbeiter als eine ‘human firewall’ zum Schutz vor illegalem Technologietransfer, Sabotage und Terrorismus.”

Bild: Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen. (Quelle: Bundesministerium des Innern/ Sandy-Thieme)

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