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Kein Entlastungsbedarf bei Pensionsrückstellungen

02.12.2015 – Die Bundesbank sieht bei Pensionsrückstellungen keinen Entlastungsbedarf und unterstützt damit die Entscheidung der Regierung, die einer Gesetzesänderung im Jahr 2015 jüngst eine Absage erteilt hat.

Einen Vorstoß der CDU hatten Finanzexperten des Koalitionspartners SPD abgelehnt. Die Berechnungen des Zinssatzes für die Rückstellungen – von der Bundesbank festgelegt – stehen in der Kritik und sollten mit dem Bausparkassengesetz diese Woche geändert werden.

Aus grundsätzlichen Überlegungen, wie die FAZ schreibt, lehnt die Bundesbank aber eine Neuberechnung des Zinssatzes ab. Unternehmensverbände kritisierten, dass durch die niedrigen Zinsen die Belastungen unmäßig steigen und die Investitionskraft der Unternehmen massiv belastet ist. Der Abzinsungssatz wird aus den durchschnittlichen Marktzinsen der vergangenen zwölf Jahre berechnet. Die CDU wollte den Betrachtungszeitraum auf zwölf Jahre erweitern.

Die Bundesbank hält den Anpassungsbedarf für verkraftbar. Die Auswirkungen der niedrigen Zinsen beziffern die Experten auf acht bis 14 Prozent des Jahresergebnisses. (vwh/ku)

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