Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Kapitalanlage bei Versicherern kommt Schlüsselfunktion zu

05.11.2015 – Vor allem das Asset Management der Versicherer hat Probleme, seinen Berichtspflichten für Solvency II rechtzeitig nachzukommen. Gerade hier aber sieht Christina Böck von den Axa Investment Managern die Schlüsselkompetenz für den Erfolg von Versicherern. 75 Prozent der Entscheider sind zuversichtlich, dass bis zum Einführungstermin alle Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen sind.

Laut einer aktuellen Studie von Axa IM sind Maßnahmen wie die Auslagerung größerer Teile des Asset Managements an externe Manager Folge von Solvency II. 72 Prozent aller Befragten – 56 Entscheider aus der Branche – hegen entsprechende Pläne. Unter den kleineren Versicherungsunternehmen sind es sogar 80 Prozent. Lediglich die Bereitstellung zusätzlicher Analyse-Ressourcen spielt eine ähnlich prominente Rolle. 73 Prozent planen dies für die kommenden zwölf Monate oder im Anschluss daran. Dagegen plant nur eine Minderheit der Versicherer (49 Prozent), die Zahl externer Manager zu reduzieren.

Damit gehen hohe Erwartungen an die Asset Manager einher. Das betrifft insbesondere den Bereich Reporting und Offenlegung. Hier haben 83 Prozent der Befragten hohe oder sehr hohe Erwartungen.

Jörg Schomburg, Leiter Institutional Sales Deutschland bei Axa IM, erklärt zu den Studienergebnissen, nach denen Solvency II die größte Herausforderung für Versicherer ist: “Insbesondere mit Blick auf die in Säule II geregelten Anforderungen an das Risikomanagement und die in Säule III versammelten Berichterstattungspflichten sind gewaltige Anstrengungen nötig. Zu dieser Interpretation passt auch, dass mit der Komplexität des Risikomanagements eine direkte Folge von Solvency II ebenfalls an prominenter Stelle genannt wird.” (vwh/ku)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten