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Kabinett beschließt Rechengrößen für 2016

15.10.2015 – Das Bundeskabinett hat gestern die Sozialversicherungs-Rechengrößen für 2016 beschlossen, die gemäß der Einkommensentwicklung im Jahr 2014 abgeleitet werden. Die Krankenversicherungspflichtgrenze steigt danach 2016 um 1.350 Euro auf 56.250 Euro im Jahr. Damit wird ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) weiter erschwert, da die Verdienstgrenze damit im Monat auf 4.687,50 von 4.575 Euro angehoben wird.

Wie das Bundessozialministerium im Anschluss an die Kabinettssitzung mitteilte, wurde die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung in Ostdeutschland mit 200 Euro auf 5.400 Euro Verdienst im Monat etwas stärker angehoben als in Westdeutschland mit plus 150 auf 6.200 Euro.

Die Werte wurde wie jedes Jahr auf Grundlage klarer, unveränderter gesetzlicher Bestimmungen mittels Verordnung festgelegt, wie das Ministerium hervorhebt. Die Zustimmung des Bundesrates ist von daher reine Formsache. Basis sind die Einkommensverbesserungen des Jahres 2014. Hier wurde bundesweit ein Anstieg um 2,66 Prozent errechnet. Für Westdeutschland ergab sich ein Plus von 2,54 Prozent und für Ostdeutschland eines von 3,39 Prozent. (brs)

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