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Junge Bundesbürger klagen über Alltagsstress

14.09.2016 – Jugend_Klaus-Uwe Gerhardt_pixelioFür junge Bundesbürger wird das Leben offensichtlich immer beschwerlicher. Laut einer Studie der Schwenninger Krankenkasse gaben 74 Prozent der 14- bis 34-Jährigen an, dass ihr Leben im vergangenen Jahr anstrengender geworden sei. 68 Prozent fühlen sich zudem regelmäßig gestresst: Die Tendenz seit Jahren steigend. Die Stressauslöser seien vor allem auch im Privatleben zu finden.

53 Prozent der Befragten haben demnach das Gefühl, ständig für Freunde und Familie über digitale Medien erreichbar sein zu müssen. Dies ist deutlich mehr als für ihren Arbeitgeber (29 Prozent). “Es ist besorgniserregend zu beobachten, wie Jugendliche und junge Menschen, die noch am Anfang ihres Erwerbslebens stehen, Jahr für Jahr stärker über Stress klagen”, kommentiert Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der Schwenninger.

“Dauerkommunikation führt zu einer massiven Belastung. Wenn wir uns das bewusst machen, können wir uns der ständigen Erreichbarkeit ein Stück weit entziehen. Insbesondere junge Menschen sollten lernen, das Smartphone einige Stunden wegzulegen und bewusste Kommunikationspausen einzulegen”, betont die Expertin der Schwenninger.

18- bis 34-Jährige können das oftmals noch nicht, ergänzt Hantke. Die Jugendlichen seien mit dem Handy aufgewachsen und müssten erst lernen, die richtige Balance zu finden und ihre Kommunikationsaktivitäten besser zu steuern. (vwh/td)

Bildquelle: Klaus-Uwe Gerhardt/ pixelio.de

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