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IWF fordert Notfallpläne für Lebensversicherer

12.05.2016 – Die Versprechen Deutscher Lebensversicherer gehen dem Internationalen Währungsfonds IWF zu weit. Deswegen würden die Unternehmen auch deutlich mehr unter den niedrigen Zinsen leiden als die europäischen Mitbewerber. IWF-Missionschefin Michaela Erbenova kritisiert Garantien von ein bis zwei Prozent. Sie sieht die Bafin in der Pflicht.

“Darunter leidet die Solvenz, die Versicherer müssen ihr Geschäftsmodell überdenken”, sagt Michaela Erbenova gegenüber der Nachrichtenagentur Dow Jones. Die Umstellung auf garantiefreie Produkte dauert ihr in Deutschland zu lange. Der Paradigmenwechsel durch Solvency II erhöhe zusätzlich den Druck auf die Unternehmen.

Der IWF nimmt hier die Aufsichtsbehörden in die Pflicht. Von Unternehmen, die in Schwierigkeiten stecken, müssten Notfallpläne eingefordert werden. Die Übergangsregelungen für Solvency II sieht der IWF mit gemischten Gefühlen. “16 Jahre Übergangszeitraum sind angesichts des Niedrigzinszeitraums angemessen, aber die Unternehmen müssen diese Zeit auch nutzen.” (vwh/ku)

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