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IW-Direktor Hüther ist “erstaunt” über das Vertrauen der Deutschen in ihren Staat

23.08.2013 – huetherDer Direktor des arbeitgebernahen Instituts der DeutschenWirtschaft (IW), Michael Hüther, zeigt sich im Interview mit dem Onlinde-Dienst des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erstaunt über das große Vertrauen, dass die Bundesbürger in der Frage der Altersvorsorge dem Staat entgegenbringen.

Für 57 Prozent, der in einer aktuellen Umfrage interviewten Teilnehmer, ist die Frage nach einer guten Absicherung im Alter “sehr wichtig” (laut “Deutschlandtrend” der ARD). “Dabei wird im Rentenversicherungsbericht 2012 zu Recht deutlich gemacht, dass nur die Nutzung der durch die nachgelagerte Besteuerung entstehenden Spielräume beim verfügbaren Einkommen für private Vorsorge dazu führt, dass das Rentenniveau gesichert werden kann”, so Hüther auf die Frage wie er sich erkläre, dass eine Mehrheit der Deutschen in Sachen Altersvorsorge noch immer in erster Linie den Staat in der Pflicht sehe. Doch das sei “gefährlich”. Vor diesem Hintergrund hat Hüther auch kein Verständnis für die in letzter Zeit aufgekommene Kritik an der Riester-Rente. Hüther nennt sie, angesichts von 15,6 Mio. Verträgen bei insgesamt 29 Mio. sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, “eine Erfolgsstory”. Kein gutes Zeugnis stellt der Wissenschaftler der schwarz-gelben Regierungskoalition beim Thema Altersvorsroge aus. Zwar konnte man, erstmals seit Jahren, die Beiträge zur Rentenversicherung senken. Doch die Bundesregierung ruhe sich zu sehr auf den Reformfortschritten der Agenda 2010 und den Beschlüssen der großen Koalition aus. Mittelfristig heißt die Zielmarke “Rente mit 70″. Das ganze Interview unter beigefügtem Link.

Foto: IW-Direktor Prof. Dr. Michael Hüther

Link: Die Riester-Rente ist eine Erfolgsstory

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