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Italien und China kooperieren bei Erdbeben-Vorhersage

06.09.2016 – Erdbeben_Helga Doerk_pixelio.deItalien und China wollen künftig bei der Vorhersage und Überwachung von Erdbeben zusammenarbeiten. Die italienische Weltraumagentur Agenzia Spaziale Italiana (ASI) bestätigte dies mit der angekündigten Teilnahme an dem zweistaatlichen Satellitenprojekt “Limadou”. Der Satellit soll im Sommer 2017 starten.

Auftraggeber für den Erdtrabant, “China Seismo – Electromagnetic Satellite”, ist die Chinese National Space Administration. Eine weitere Mission ist für den Zeitraum 2019/2020 geplant. Die durch frühere Satelliteneinsätze gewonnene Erkenntnis der Wissenschaft, dass Erdbeben mit Veränderungen in der Ionosphäre verbunden sind, bildet den Ausgangspunkt des Vorhabens.

So vermuten die Experten, dass es sich um von der Erdkruste abgestrahlte elektromagnetische Wellen mit sehr niedriger Frequenz handelt. Zudem sollen die zeitgleichen Störvorgänge im terrestrischen Magnetfeld sowie die Auswirkungen auf Plasma und Energieteilchen untersucht werden.

“Wir hoffen, aus dem Weltall mit Daten versorgt zu werden, die in Verbindung mit den seismografischen Messungen am Erdboden eine zuverlässige Grundlage für die Erstellung von Prognosen liefern”, sagt der ASI-Vorsitzende Roberto Battiston.

Institutionen, die Einsatzpläne zur vorsorglichen Evakuierung gefährdeter Gebiete umsetzen, haben den Anspruch auf Prognosesicherheit. Auch sollen die sich vor einem Erdbeben ergebenden ersten Anzeichen richtig und in vertretbaren Zeiträumen gedeutet werden. (vwh/mvd)

Bildquelle: Helga Doerk / Pixelio.de

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