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ITA gegen Kritik zu Forschungsgutachten

19.08.2014 – OrtmannDas Institut für Transparenz (ITA) sieht sich erneut veranlasst, falsche Aussagen richtig zustellen. Wiederholt hatte das Handelsblatt Studien des Instituts kritisiert und Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Linken, das Institut der Täuschung der Verbraucher bezichtigt.

Dass Forschungsdaten besser dargestellt wurden als sie sind, sei falsch. Die Behauptung, das Forschungsgutachten sei eine gezielte Strategie zur Täuschung der Bevölkerung, sei ebenso falsch: “Er (Anm. Redaktion: Herr Birkwald) führt mit einer solchen falschen Behauptung selbst die deutschen Sparer gezielt in die Irre”, so das ITA in einem Pressestatement.

„Man sollte sehr wohl über die Vor- und Nachteile der Riester-Rente diskutieren. Ich finde es aber ärgerlich, wenn in schlecht recherchierten Artikeln Sensationsjournalismus betrieben wird und Aufmerksamkeit wichtiger ist als richtige Inhalte“, sagt Mark Ortmann, Geschäftsführer des ITA. „Altersvorsorge ist heute wichtiger denn je und Beiträge wie die auf handelsblatt.com verunsichern die Bevölkerung in ungerechtfertigter Weise“, betont Ortmann. Sehr wohl solle man über die Transparenz und die Höhe der Kosten bei Riester-Verträgen diskutieren.

Es sei beim Gutachten nicht darum gegangen, eine Riester-Bilanz oder Renditebetrachtungen zu erstellen, sondern dass Wege für eine Kostenbegrenzung bei zertifizierten Altersvorsorgeverträgen und Basisrenten entwickelt werden sollten. Dieses Ziel sei erfüllt worden. Im Übrigen entbehre die Äußerung, dass die Studie „10 Jahre Riester-Rente“, die das ITA vor zwei Jahren veröffentlicht hat, „schwere handwerkliche Fehler“ aufweist, jeder Grundlage. Die Darstellung der Rendite aus Sparersicht sei nicht falsch. Auch in anderen Studien werde die Rendite aus Sparersicht dargestellt.

Abschließend stellt Ortmann fest: „Es gibt Verbesserungspotenzial bei der Riester-Rente, vor allem im Hinblick auf Kosten und Transparenz. Das vom ITA erstellte Forschungsgutachten liefert einen Vorschlag, wie die Kosten von Riester-Produkten und auch Basisrenten-Produkten begrenzt werden könnten. Jetzt geht es darum, konstruktiv über Veränderungen an der Riester-Rente zu sprechen. Jeder, der falsche, der Unwissenheit geschuldete Behauptungen aufstellt und damit gezielt die Bevölkerung täuscht, sollte jetzt in die Sachdiskussion eintreten.“ (vwh)

Foto: ITA-Chef Mark Ortmann entgegnet der Kritik von Handelsblatt.com. (Quelle: ITA)

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