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Investitionen in Infrastruktur stoßen auf Hindernisse

22.12.2014 – Infrastruktur_N-Schmitz_pixelioDeutschland bedarf neuer Investitionen in die Infrastruktur – darin sind sich Politik und Wirtschaft einig. Dabei werden gerade Versicherer als langfristige Partner bevorzugt. So stehen die großen Player schon in den Startlöchern. Allerdings scheint es noch am politischen Willen zu fehlen. Auch das Dickicht von Regulierungen stößt bei vielen Experten auf Kritik.

Ein Beispiel: Derzeit müssen Windkraft-Investements in der EU mit einer Eigenkapitalquote von 50 Prozent hinterlegt werden, womit diese auf Augenhöhe mit High-Risk-Investements stehen – wie etwa Hedge-Fonds. Für viele Investoren ist dies somit zu teuer. Hinzu kommt eine EU-Richtlinie, wonach nicht gleichzeitig in die Energieerzeugung und den -transport investiert werden darf.

So bedarf es vielmehr neuer Risikolösungen, die es den Versicherern sogar ermöglichen könnte, aufstrebende Volkswirtschaften außerhalb der EU zu unterstützen. “Aus Investorensicht erhöhen Risiko-Lösungen zusätzlich die Attraktivität von Infrastrukturprojekten”, betonte Guido Fürer, CIO der Swiss Re.

Für Patrick Maeder, Leiter des Versicherungssegments bei Bearing Point, wird es allerdings schon innerhalb Europas spannend genug für Investoren. Der größte Treiber dafür sei die finanzielle Situation der Kommunen und den Möglichkeiten, sich auch bei übergeordneten Stellen Mittel zu beschaffen. Aber: “Auf Seiten der Behörden muss der Wille zur Zusammenarbeit bestehen”, so Maeder. Besonders Kommunen seien demnach eher gewillt, Partnerschaften mit Versicherungsgesellschaften einzugehen – allein schon wegen des langfristigen Horizonts. (vwh)

Bildquelle: N Schmitz / pixelio.de

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