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D&O: Interessenkonflikte mit separaten Risikoträgern beseitigen

05.05.2015 – Aufsichtsraete_vwhEin separater D&O-Schutzschirm für die Aufsichtsratsmitglieder könnte aus Sicht der Aktionäre einen wertvollen Beitrag für eine gute Corporate Governance leisten. Die Experten Burkhard Fassbach und Niklas Rahlmeyer warnen vor einem Blitzeinschlag kritischer Fragen in dieser Richtung in künftigen Hauptversammlungen.

“Wegen der unreflektierten Übernahme amerikanischer Deckungskonzepte gehören auch in Deutschland Vorstand und Aufsichtsrat beide zum Kreis der Versicherten und sind herkömmlich unter einem Dach desselben D&O Versicherers versichert”, kritisieren Burkhard Fassbach, Hendricks Rechtsanwälte und Niklas Rahlmeyer, Field Fisher Waterhouse LLP, in einem fiktiven Schreiben von Aktionärsvertretern.

Treten Haftungsfragen in Unternehmen auf, stellt sich mitunter die Frage: Waren es Managementfehler oder ist eine Verletzung der Aufsichtspflicht dafür verantwortlich? “Hier ist der D&O-Versicherer in einem natürlichen Interessenkonflikt verhaftet. Und die Lösung kann nur sein, dass man die Parteien und die Interessenvertreter trennt”, lautet die These.

Als Lösung fordern die Experten im GoingPublic Magazin im Namen der Aktionäre “Twin-Tower” oder “Two-Tier-Trigger”-Konzept – Deckungen mit separaten Risikoträgern für Vorstand und Aufsichtsräte. (vwh/ku)

Link: Lesen Sie hierzu “Generation Compliance – Führung zwischen Vorsicht und Machtdrang” und andere Beitragsstrecken in VWselections UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Bildquelle: vwh

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