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Insurance Europe fordert länderspezifische Regulierung

08.10.2014 – Insurance Europe erneuert die Kritik an aktuellen Bestrebungen der EU-Kommission zur Regulierung der Versicherungswirtschaft. Die Pläne zur Eigenkapitalunterlegung von Langzeitinvestitionen, Ideen zum Datenschutz und zur Gleichbehandlung gefährden die Entwicklung der Branche und wirken sich negativ auch auf die Versicherten aus. Die Forderung: keine pauschale Regulierung, sondern länderspezifische Vorschriften und Gesetze, die die Besonderheiten der jeweiligen Märkte berücksichtigen.

In einer aktuellen Stellungnahme betont der Branchenverband: Vorschriften sollten auf keinen Fall so weit gehen, dass sie Versicherer davon abhielten, Investitionen zu tätigen und Produkte zur Verfügung zu stellen. Dies diene im übrigen auch dem Schutz der Versicherten.

Strengere Eigenkapitalanforderungen bei Langzeitinvestments im Zuge von Solvency II verhinderten Engagement in wichtigen Infrastrukturprojekte. Aktuell sei die Branche mit rund 8,5 Billionen Euro für die Hälfte aller institutioneller Investitionen verantwortlich, was den Einfluss auf das EU-weite Wachstum verdeutliche.

Die an sich positiv gedachten Pläne zum Datenschutz könnten Versicherer in Zukunft daran hindern, Fälle von Versicherungsbetrug aufzudecken. Die Folge: Teure Prämien und sinkende Bereitschaft seitens der Branche, gewisse Deckungen überhaupt noch anzubieten.

Das gelte auch für die Antidiskriminierungsrichtlinie, die faire Preise für Versicherungsleistungen mitunter verhindere. (vwh)

Link: Insurance Europe: How do insurers stimulate economic growth and protect financial stability? (PDF)

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