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Ins Wasser gefallen? Betrugsversuch mit Smartphone

14.11.2014 – Angeln_Carsten Przygoda_pixelioErwischt und sprichwörtlich ins Netz gegangen: ein vermeintlicher Angelschaden bei einem Smartphone stellt sich als dreister Betrugsversuch heraus. Der Kick, sich seine eingezahlten Prämien wieder zu holen, dürfte auch ein Beweggrund sein, „ein bisschen“ außerhalb der Legalität, zu wirken, auch beim Versuch der dicken Freunde B. und K., einen dicken Fang bei der Haftpflichtversicherung zu landen.

Manchmal geht es nur darum, ein paar wenige Euro zu ergaunern. Mit geringem Aufwand den größtmöglichen Nutzen zu erzielen ist das Ziel vieler Betrüger. Das reicht vom Übertreiben eines Schadens bis hin zu unangemessenen Nebenforderungen.

Zwei dicke Freunde dachten sich einen besonderen Coup aus, um an Bargeld zu kommen. Peter B. meldete seiner Haftpflichtversicherung einen zunächst durchaus glaubwürdigen Schaden. Er sei mit seinem Freund Günter K. zum Angeln gewesen. Sie standen auf einer Brücke und warteten, dass die Fische endlich anbeißen.

Zwischenzeitlich telefonierte K. mit einem Bekannten. Als B. die Angel mit Schwung in den Fluss auswerfen wollte, stieß er mit der Schulter heftig an seinen Angelkollegen. Daraufhin fiel diesem das wertvolle, erst vor wenigen Wochen gekaufte, nagelneue Smartphone aus der Hand und in den Fluss, wo es auf Nimmerwiedersehen verschwand – so die Stellungnahme. K. forderte deshalb 700 Euro Schadenersatz.

Der Anspruch wäre sogar berechtigt gewesen, allerdings konnte nachgewiesen werden, dass K. überhaupt kein Smartphone besaß. Wie sagt man: „Dumm gelaufen!“ (wo)

Bild: Fischen im Trüben. (Quelle: Carsten Przygoda/ pixelio)

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