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Immer mehr Rentner arbeiten

13.07.2016 – rentnerDer Anteil der erwerbstätigen 65 bis 70 Jährigen steigt und hat sich seit 2000 verdoppelt. Das berichtet der GDV in seinem Regional-Ranking. Besonders hoch ist die Beschäftigungsquote dabei in Baden-Württemberg, am niedrigsten in Sachsen-Anhalt.

Etwa 665.000 von rund vier Millionen 65- bis 70-Jährigen hatten 2015 noch eine Arbeit. Das waren 300.000 mehr als im Jahr 2000. Der Anteil der Beschäftigten in dieser Altersgruppe hat sich damit von acht auf 16,6 Prozent mehr als verdoppelt, wie der GDV unter Bezugnahme auf eine Auswertung der Initiative “7 Jahre länger” auf Basis von Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigt.

Nur zum geringen Teil liegt der Zuwachs demnach an der schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters. Rund 563.000 der arbeitenden Senioren waren im Ruhestand, 102.000 hatten die reguläre Altersgrenze noch nicht erreicht, die aktuell bei 65 Jahren und fünf Monaten liegt. Geld ist dabei für die meisten arbeitenden Rentner weniger wichtig. Vielmehr stehen der Spaß an der Arbeit und menschliche Kontakte im Vordergrund. Die meisten haben daher auch nur eine geringfügige Beschäftigung.

Baden-Württemberg hat im Bundesländer-Vergleich mit 19,4 Prozent den höchsten Anteil arbeitender 65- bis 70-Jähriger. Sachsen-Anhalt ist hingegen Schlusslicht im Ranking mit 11,7 Prozent. Generell arbeiten im Osten (13,1 Prozent) weniger Rentner als im Westen (17,5 Prozent). Allerdings ist die Beschäftigungsquote in den neuen Bundesländern vor allem seit 2010 überdurchschnittlich stark gestiegen. Um gut zwei Drittel hat der Anteil der älteren Arbeitnehmer hier in nur fünf Jahren zugenommen, im Westen hingegen nur um knapp 40 Prozent. (vwh/mvd)

Bildquelle: Knobloch Kaspar

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